Allgemein Archive | Rena Brandenberger
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WEEKLY FLOW II

EDEN

..still thinking a lot about eden. every day. even though there are so many beautiful places on earth – for me, eden isn‘t a physical place here. it’s inside you. but you should fight for this place on earth. and we should stop hiding us from each other… eden is about connecting, creating, moving, loving.. so it’s about sharing the love you kept inside for too long.

let‘s create eden here.

WEEKLY FLOW I

CREATING SPACE

Diese Woche drehen sich meine Gedanken ständig um das Potential von Raum schaffen. Nicht so sehr nur den physischen, spürbaren Raum. Mehr den Raum in mir – in meinem Körper, in meinem Kopf/Geist und auch in meinem Herzen.
Schon lange empfinde ich ein grosses Bedürfnis meinen Schüler*innen zu lehren, Raum in ihrem Körper zu schaffen. Und so sind mir dementsprechende Übungen und Inputs in meinen Klassen sehr wichtig. Erst wenn die Muskel, die Knochen, die Zellen Raum zum bewegen haben, können sie meiner Meinung nach auch tanzen. Tanz heisst also Raum schaffen; auf all diesen Ebenen. Tanzen heisst Frei sein – im Körper, im Geist, im Herz.

TRY OUT >>> Lege dich auf deine Matte oder dein Bett, schliesse deine Augen und lasse dein Gewicht absinken. Versuche erst im Raum und in dir anzukommen. Spüre wie, wo dein Körper auf dem „Boden“ aufliegt. Atme tief und versuche mit jedem Atemzug etwas mehr abzusinken. Mit dem Ausatmen lässt du immer mehr die Muskelspannung los – vielleicht von oben nach unten; vielleicht spürst auch sofort wo noch Spannung da ist und arbeitest punktuell. Ganz entspannt lässt du all deine Knochen schwer werden und in den Boden absinken. Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen ganzen Körper und nehme ihn wie ein 3D-Modell wahr. Versuche nun den Raum zu spüren, der durch die entspannte Muskulatur entstanden ist. Atme immer noch tief und versuche all diese Räume mit frischem Sauerstoff zu versorgen. Stell dir vor, dass all deine Knochen, Zellen, Organe nun viel Platz haben und sich frei bewegen können. Auch dein Kopf wird ganz frei von Spannung und die Zellen, Muskeln und Knochen bekommt Raum. So lässt sich im ganzen Körper Zwischenraum schaffen, welcher Bewegung eigentlich erst ermöglicht.

Bewegung ist Leben. Bewegung ist wachsen. Bewegung ist essentiell. Lass sie zu.

#bigDANCEtheory

ALL

ABOUT

BALANCE

 

 

 

„Was für ein grosses Thema und doch lässt sich einiges in Kurzform dazusagen.“

 

 

 

In meiner langjährigen Tätigkeit als Tänzerin und Tanzpädagogin bin ich ständig mit dem lernen und lehren von Balance beschäftigt. Balance ist weit mehr als Relevé oder eine Pirouette. Balance beginnt mit jeder Bewegung und jedem Schritt. Deshalb ist es mir wichtig, dass meine Tanzschülerinnen und -schüler ihre Balance in ihrem Ursprung erforschen.

Balance heisst auf deutsch Gleichgewicht. Es geht also primär um die Gewichtsverteilung. Egal ob ich stehe, gehe oder tanze. Dieser Gewichtsverteilung wird oft zu wenig Aufmerksamkeit zu geteilt. Wir drehen, wir springen oft ohne uns mit der Basis aller Bewegung auseinanderzusetzen und uns der Gewichtsverlagerung, -verteilung und -abgabe bewusst zu werden. Klar ist, ich denke nicht bei jedem Schritt daran – warum? Weil mein Körper diesen Gleichgewichtsprozess verinnerlicht hat. Sobald der Körper einen Ablauf gespeichert hat (korrekt ausgeführt oder manchmal auch kompensierend und somit oft auch langfristig ungesund) ruft er ihn unterbewusst sofort ab. Man kann dem Körper also lehren, wie er Bewegungen auszuführen hat. Bei Pirouetten zum Beispiel sehe ich jedoch in der Praxis oft, dass der Körper „fragwürdige“ Muster zur Bewältigung von Drehungen gespeichert hat. Der Körper wird dazu forciert so schnell wie möglich Drehungen (ab besten gleich mehrere) zu lernen. Der Prozess der Balance und des Lernens im Körper wird oft vernachlässigt und die Muskeln einfach um so mehr angespannt. Doch gerade um technisch korrekte und fliessende (ich nenne es im Unterricht immer organische) Pirouetten drehen zu können, braucht es ein solid geschultes Körperbewusstsein für Gleichgewicht. Ein Gefühl für die Achse und die Stabilität des Körper, der einzelnen Gelenke. Es geht eben nicht darum durch reine Muskelkraft zu stabilisieren, sondern mit der Schwerkraft zu arbeiten. Gewicht in den Boden abzugeben, das Bein in der Achse zum Gesamtenkörper spüren und im Rumpf mithilfe der Bauch- und Rückmuskulatur das Zentrum zu stärken. So können die Muskeln im Oberkörper „entspannen“ und der Kopf ist frei um sich auf den Spot, die Raumausrichtung zu konzentrieren.

Balance ist nichts anders als Gewicht abgeben. Der Mensch ist sich primär die Fortbewegung über das Gewichtabgeben durch Beine, Füsse gewohnt. Wir Tänzer kennen die Fortbewegung durch die Gewichtabgabe von allen Körperteilen. Ich tanze durch (den Wechsel) die Gewichtabgabe ganz verschiedener Körperteilen wie Arme, Hände, Rücken, Kopf, Po und, und, und – dabei ist auch der Ort der Gewichtsabgabe variabel. Oft ist es der Boden, es kann aber auch eine Wand, ein Objekt, ein anderer Mensch etc. sein. Sei dir dessen bewusst und versuche deine Balance-Trainings immer auch als Lernprozess der Gewichtsabgabe in den Raum zu sehen. Und versuche deine Achse aber auch deine Dymnamik beim Tanzen nicht nur in der Muskelkraft sondern in der Gewichtsabgabe zu finden. So durchströmt der Tanz deinen ganzen Körper und du hast die Möglichkeit mit der Bewegung zu fliessen, hast mehr Raum im Körper und eine natürliche Atmung.

WIE ALLES BEGANN (Annik Hosmann)

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So wunderbare Menschen begleiten mich seit so vielen Jahren… TANZEND, ERINNERND, KOMMEND UND GEHEND – UND NIE VERGESSEND.
WAS FÜR EINE UNFASSBARE MAGIE – ICH BIN UNENDLICH DANKBAR!
Meret, Lauri, Lexi, Lena und Laura – beim ersten Rosengarten dabei – und immer noch an meiner Seite. Das ist EDEN.

Annik Hosmann (ehemalige Schülerin und Tänzerin u.a. bei Villa di Livia 2009 – heute Journalistin) hat ihre Erinnerungen in Worte gefasst, gibt EDEN Worte, Gedanken, spricht mir aus dem Herzen – ich bin berührt und sehr sehr dankbar. Lest selbst:

Das Tanzen, es war lange mein Garten Eden: Den Alltag vergessen, nur der Körper und die Musik, die Konzentration und die (An-)Spannung. Zu diesem Garten gehörten aber auch müde Beine, wunde Füsse und lange Trainingsstunden. Genauso wie glückliche Gesichter und lange Umarmungen nach Vorstellungen, aufgeregtes Durcheinander davor. Das mag kitschig tönen, doch wer einmal getanzt und alles vergessen hat, weiss, wie schön dieses Eden sein kann. Doch das Paradies, Garten Eden, ist fragil, man muss gut darauf aufpassen. Es ist so fragil, dass Aufhören manchmal besser ist als weiterzumachen. Die Erinnerungen mögen zwar bittersüss sein, doch ein Neuanfang wäre nie dasselbe. Der erste Biss vom Apfel schmeckt immer anders als alle anderen danach. Seinen persönlichen Garten Eden aufzugeben ist schmerzhaft, doch das Paradies hat viele Formen. Unsere Welt, nein sie scheint momentan wirklich nicht wie das Paradies. Konflikte, Kriege, Unruhen, Krisen – sie sind heute omnipräsent. Umso wichtiger ist es, sein eigenes Eden zu finden, sich diesen Raum zu schaffen. Orte und Menschen und Dinge zu finden, die Rückzug und Ruhe und Glück bringen. Vor der Realität wollen und sollen wir keineswegs die Augen verschliessen. Doch ab und an tut eine kleine Realitätsflucht ganz gut. Weil wir dann stärker als zuvor die Welt akzeptieren und vielleicht ein kleines Stückchen ändern können. Der Rosengarten, das Tanzen, die Musik kann eine solche Flucht sein. Als Zuschauer wie als Tänzerin. Sich verzaubern zu lassen lohnt sich auf alle Fälle. Ich für meinen Teil werde in meinen ehemaligen Garten Eden zurückkehren, wenn auch auf der anderen Seite, im Publikum nämlich. Der Geschmack des ersten Bissen des Apfels von damals kann mir niemand nehmen – doch am Abend im Rosengarten werde ich eine andere Frucht wählen, um die Erinnerungen an damals zu konservieren.


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Die Bernerin Annik Hosmann hat 2011 nach über zehn Jahren das Tanzen aufgegeben – und seither nur einmal wieder begonnen, schnell aber wieder aufgehört, denn alles war so anders als damals bei Rena. Seither schaut sie sich immer mal wieder mit einem lachenden und einem weinenden Auge Tanzvorstellungen an. Wenn sie nicht alten Tanzerinnerungen nachhängt, arbeitet sie als Journalistin in Zürich.

#WIEALLESBEGANN (Franziska Freiermuth)

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Gastbeitrag von Franziska Freiermuth

 


Der Rosengarten wird für mich immer eine besondere Bedeutung haben. Es ist der Ort, wo Rena und ich in jungen Jahren unseren kreativen Weg in die eigenen Hände genommen haben. Als Tänzer oder Schauspieler fühlt man sich oft einer Situation ausgeliefert, in der vieles ausser Kontrolle scheint und man sich ständig der Frage stellt: Wer will mich? Es ist ein ziemlich hilfloses Gefühl, das bis ins Innerste zielt, hängt am Künstler ja auch immer noch ein Mensch dran, der sich ebenso bewertet fühlt, wenn er in ein Cast aufgenommen oder ausgeschlossen wird.

 

Nun denn, als Rena mir von ihren ersten Ideen für ein Stück im Rosengarten erzählte, war ich Feuer und Flamme. „Ich helfe mit, mit allem!“ Mit guten Ideen und Goodwill von der Stadtgärtnerei konnten wir alles umsetzen, was wir uns erträumten. Und es lässt sich so Vieles realisieren – auch ohne grosses Budget, auch ohne Rückenstütze eines Establishments, auch ohne grosses Team.

 

Wir haben alle Formen ausprobiert: Tanz, Schauspiel, Rundgang. Wir waren Regisseur, Choreograf, Artist. Wir waren Roadie, Produzent und Bühnenbildner… Diese ersten Jahre, in denen ich in diesem fabelhaften Team mittat, zeigten mir, dass ich meinen eigenen Weg gehen kann, meine eigene Kreativität einbringen und entwickeln kann, und, dass uns keine Grenzen gesetzt sind. Auch nicht diesen zwei Meitschis aus Bern, die nun wahrlich nicht am Nabel der Welt aufgewachsen sind.

 

Unsere Stücke bleiben mir als träumerisch, magisch, berührend in Erinnerung. Sie waren der Nährboden, auf dem ich meine kreative Karriere aufbaute. Heute schaffe ich meine eigene Bühne als selbstständige Fotografin, Texterin, Social Media Kreative – und wenn ich eines für meinen Weg gelernt habe, dann ist es dass: Warte nicht darauf, dass dich jemand auswählt, warte nicht darauf, dass alles Bedingungen perfekt sind. Folge vielmehr deinen Ideen, deiner Leidenschaft und deinem Herzen und tu es einfach! Wir brauchen kreative Denker, mutige Macher, engagierte Herzensmenschen, die ihre Vision und Perspektive selbstständig in die Welt hinaustragen und sie mit ihrer Umwelt teilen. Gute Dinge werden folgen, wenn wir aufhören zu warten und beginnen, zu kreieren.

DANKE FRANZISKA!


Thirty-Something Franziska Freiermuth ist das Gesicht hinter „See beauty in everything“. Nach einer ziemlich eklektischen Karriere mit Abstechern in Zeitungsredaktionen, Theaterbühnen, Museen und Werbeagenturen enthüllte sich langsam ein roter Faden: Die fabelhaften Seiten des Lebens mit einem Publikum zu teilen.

Ihre liebevolle  Perspektive auf die Welt reisst einen immer wieder aus dem grauen Alltag und hinterlässt ein Lächeln. Mit ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz der letzten Jahre ist sie nun als One-Lady-Show unterwegs und entwickelt für ihre Klienten ein visuelles und redaktionelles Storytelling, das die Werte ihrer Marke authentisch ins beste Licht rückt. 

Franziska lebt mit ihrem Lieblingsmenschen und Pixi dem kleinen Strassenhund in Winterthur.

 

 


 

PREVIEW

I AM EDEN

DO YOU BELIEVE IN YOU?

Filmed & Edited by Anne-Sophie Ewald for Visuale.ch
Künstlerische Leitung: Rena Brandenberger
Musik: Chocolococolo
Kostüme: BERENIK

VORVERKAUF: OLMO TICKET, Zeughausgasse 12, Bern
Get your tickets now!

GOLDEN SEATS

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Ab sofort habt ihr die Möglichkeit GOLDEN SEAT-TICKETS (limitierte Anzahl) für unsere Vorstellungen zu bestellen (noch bevor der offizielle Vorverkauf startet).

Im Ticket mit inbegriffen:
-Bequemer Platz in der vordersten Reihe (reserviert)
-Offeriertes Glas Wein/Bier/Eistee an unserer Bar
-Die Tickets werden zu dir nach Hause geschickt
-UNSER DANK – denn du unterstützt so unsere Arbeit und die Produktion als GönnerIn. <3-LICHEN DANK!
Die GOLDEN TICKETS kosten pro Stück 60.- und können bequem per Mail rena@lilaviolett.ch bestellt werden (nicht im OLMO SHOES erhältlich).

8-TUNG: Die Anzahl der GOLDEN SEATS ist limitiert – dr ender isch dr geschwinder!